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Weitere Ebenen

Neben den bereits vorgestellten Ebenen existieren in der Kosmologie Torils noch einige weitere, die sich weder zu den inneren noch zu den äußeren Ebenen zählen lassen.


Die materielle Ebene und alternative materielle Ebenen

Die materielle Ebene der Vergessenen Reiche ist all das, was ein normaler Bewohner des Planeten Toril alltäglich wahrnimmt. Dazu gehören die Kontinente Faerûn, Kara-Tur, Zakhara und Maztica genauso wie alles andere, dass die Oberfläche des Planeten bedeckt. Auch der Himmel, der Mond, die Sterne und alle Objekte darüber hinaus sind Bestandteil der materiellen Ebene. Um einen greifbareren Vergleich anzustellen: Alles was wir hier in unserer Welt als Universum kennen, ist in der Welt der Vergessenen Reiche die materielle Ebene.

Andere Kampagnenwelten wie Greyhawk oder Dragonlance sind nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut und besitzen ebenfalls eine materielle Ebene, die sich in die Kosmologie des jeweiligen Multiversums einfügt. Dies sind aus der Sicht der Vergessenen Reiche die alternativen materiellen Ebenen, die über den Umweg der Schattenebene erreichbar werden können.


Astralebene, Die (keine Gesinnung)

Die Astralebene ist eine silberne Weite, die den Raum zwischen allen anderen Ebenen anfüllt und deren Horizonte von röhrenförmigen Wolkenbergen und tanzenden Farbwirbeln erfüllt sind. Sie dient als zwingendes Mittel für jede Art von planaren Reisen, denn alle Zauber, Portale, magischen Gegenstände usw. die zu diesem Zweck verwendet werden, funktionieren nur über die Verbindungen dieser Ebene. Die Astralebene ist eine Heimat für Flüchtlinge und Reisende, aber auch die gefürchteten Githyanki haben sich hier niedergelassen und machen mit Vorliebe Jagd auf die anderen Bewohner.

Ähnlich der Schattenebene, die Übergänge zu allen alternativen materiellen Ebenen bietet, befinden sich auf der Astralebene Verbindungen zu alle anderen Ebenen des Multiversums.


Ätherebene, Die (keine Gesinnung)

Die Ätherebene ist ein nebliger Ort, der mit der materiellen Ebene koexistent ist - das bedeutet, dass die Ebenen sich überlappen. Dadurch wird es möglich, von der Ätherebene die materielle Ebene schwammig zu betrachten, nicht aber umgekehrt. Ein Reisender auf der Ätherebene ist auf der materiellen Ebene komplett unsichtbar und lautlos, was sie zu einem perfekten Medium für heimliche Bewegungen werden lässt. Zwischen den farbigen Nebelschwaden der Ätherebene finden sich zwar kaum topographsiche Merkmale, aber man kann öfter auf andere Reisende oder verschiedene Geister treffen.

Auf der Ätherebene befinden sich keine bekannten Portale.


Schattenebene, Die (schwach böse)

Die Schattenebene ist eine dunkle, düstere und veränderliche Ebene, die koexistent mit der materiellen Ebene ist und sie auch gleichzeitig berührt. So kann die Schattenebene ähnlich der Astralebene für Reisen zwischen anderen materiellen Ebenen genutzt werden. Außerdem verhilft sie Zaubern, die sich den Schatten bedienen, zu ungeahnter Macht, während Lichtzauber teilweise oder komplett blockiert werden. Die Dunkelheit dieser Ebene bietet einer Vielzahl bösartiger Kreaturen die perfekte Heimat, wie zum Beispiel Nachtschatten oder untoten Schatten, und die beiden Gottheiten Maske und Shar haben sich hier dauerhaft nieder gelassen.

Da die Schattenebene als Übergangseben zählt, ist sie so gesehen ein einziges großes Portal, das durch entsprechende Zauber betreten werden kann.


Fugenebene, Die (keine Gesinnung)

Die Fugenebene ist eine absolut statische Ebene, deren einzige Veränderung in den an- und abreisenden Seelen der Verstorbenen liegt. Sie ist eine kahle, flache Ödnis, die sich in Grautönen bis zum Horizont erstreckt und deren einzige Erhebung der Kristallturm, in dem der Gott des Todes Kelemvor und sein Schreiber Jergal residieren, und die darum liegende Stadt des Gerichts ist.

Während die Seelen der Toten auf der Fugenebene auf die göttlichen Boten der Reiche warten, die ihr letztes Ziel sein werden, schleichen hier auch Teufel und Dämonen umher, die versuchen, diese Seelen im letzten Moment doch noch für ihre Meister zu beanspruchen. Nur die Seelen, die zu Lebzeiten ihren Glauben heuchelten, sind dazu verdammt ewig auf dieser trostlosen Existenzebene zu verweilen.

Die einzigen Portale der Fugenebene führen nach Baator und hin und wieder entstehen auch solche, die eine Verbindung mit dem Abyss aufnehmen. Sonst ist es ausschließlich den Seelen der Verstorbenen möglich, diese Ebene zu betreten und später mit den Gesandten ihrer Gottheiten wieder zu verlassen.


Leidesterre (keine Gesinnung)

Als einzig wahre neutrale Ebene in der gesamten Kosmologie Torils erhebt sich Leidesterre als gewaltige säulengeschmückte Halle mit offenem Dach in den Sternenhimmel. Diese Ebene, die ähnlich der Fugenebene außerhalb der normalen Kosmologie angesiedelt ist, dient allen Göttern als Verhandlungsplatz und die einzige Möglichkeit diesen zu erreichen stellen die Portale von Leidesterre dar, von denen je eines in jedes göttliche Reich führt. Ganz ihrem Zweck folgend bildet eine große Tafel das Herz dieser Ebene, an der ein Stuhl für jede einzelne lebende Gottheit steht. Die Wände der Halle sind mit Bildnissen bereits verstorbener Gottheiten geschmückt.

Als Ort der Verträge, Absprachen und Schwüre ist Leidesterre von niemandem bewohnt, außer von den Gottheiten, die sich zeitweise im Zuge ihrer Verhandlungen hier aufhalten.


Der Weltenbaum und der Fluss des Blutes

Innerhalb der Kosmologie Torils existieren zwei besondere planare Konstrukte, die verschiedene Ebenen unabhängig von der Struktur der Astralebene miteinander verbinden: Der Weltenbaum und der Fluss des Blutes.

Die Wurzeln des Weltenbaumes entspringen in Zwergenheim und Arvandor und seine Äste erstrecken sich über die Grünen Felder, das Haus der Triade, Zauberherz, das Haus des Wissen und die Goldenen Hügel hinauf bis nach Leuchtwasser und zu den Mondtoren. So können planare Wanderer über den Stamm des Weltenbaumes reisen, um sich zwischen diesen Ebenen zu bewegen. Doch der Weltenbaum verfügt über ein eigenes Bewusstsein und seine celestischen sylvanischen Wächter lassen Reisende nur dann passieren, wenn sie gute Argumente vorbringen können.

Das düstere Gegenstück des Weltenbaumes bildet der Fluss des Blutes, der seinen Lauf durch beinahe alle infernalischen Ebenen nimmt. Seine Quelle liegt tief versteckt in den Abgründen des Abyss und er zieht sich durch die Blutkluft, die Neun Höllen, das Ödland der Verderbnis und Verzweiflung, Clangor, das Herz des Zorns, Hammergrimm, Nishrek und die Ewigen Höhlen, bevor er in den schwarzen Tiefen des Schicksalsschlunds mündet. Reisende, die den Fluss des Blutes befahren wollen, müssen sich schrecklichen Gefahren stellen, die meist in Form von Scheusalen an den Ufern und unter der Oberfläche lauern. Sollte ein unvorsichtiger Sterblicher in die Wasser des Blutflusses fallen, werden alle seine Erinnerungen ausgelöscht.

Faerûn-Zeit:
Heute ist der 15. Elasias 1387, Rittmitte des 2. Zehntages.
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