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Die infernalischen äußeren Ebenen

Die infernalischen äußeren Ebenen stellen einen starken Gegensatz zu den celestischen Ebenen dar, denn hier herrschen Krieg, Verzweiflung, Krankheit, Verführung, Hinterlistigkeit, Zorn und Tod. Diese Ebenen werden von den meisten bösartigen Gottheiten und vielen Erzscheusalen besetzt und dienen als grausiger Schauplatz des ewigen Blutkrieges zwischen den Dämonen des Abyss und den Teufeln Baators.

Fast alle infernalischen Ebenen werden von dem Fluss des Blutes durchflossen, der Reisenden die Möglichkeit eröffnet, ohne Umwege von einer infernalischen Ebene zu einer anderen zu gelangen.


Abgrund der Dämonennetze, Der (schwach chaotisch/ stark böse)

Der Abgrund der Dämonennetze ist ein undurchdringbares Wirrwarr aus unzähligen Spinnfäden planarer Materie, die sich zwischen den anderen infernalischen Ebenen aufspannen und eine riesige Ebene des absoluten Nichts überspannen. Er bietet eine Heimat für eine Vielzahl dämonischer und teuflischer Spinnenkreaturen, die stets auf unvorsichtige Abenteurer lauern, sollten sie sich in den Netzen verfangen. Auch die Drow-Gottheiten Ghaunadauer, Kiaransalee, Lolth, Selvetarm und Vhaeraun haben hier ihre Reiche errichtet.

Vom Abgrund der Dämonennetze aus führen unzählige Portale zu anderen infernalischen Ebenen, die sich fast alle nach dem Prinzip des reinen Zufalls öffnen und schließen.


Abyss, Der (schwach chaotisch/ schwach böse)

Der Abyss ist ein sich ewig wandelnder Ort des puren Bösen. Die Heimatebene der Dämonen besteht aus ungezählten Schichten, die sich unaufhaltsam untereinander bewegen, Verbindungen eingehen und wieder trennen, Portale erschaffen und wieder vernichten und offenbar nur dazu dienen, unglückliche Reisende zur Belustigung der Dämonen zu quälen.

Die einzigen beiden beständigen Portale des Abyss führen zu der ersten Schicht der Neun Höllen Avernus und zu der Blutkluft, in der seit Urzeiten der Blutkrieg zwischen den Dämonen und Teufeln tobt. Doch auch diese Verbindungen sind nur einseitig stabil und so ist es jedes Mal eine andere Schicht des Abyss, die sie eingeht. Außerdem soll irgendwo tief im Abyss der legendäre Fluss des Blutes entspringen.


Blutkluft, Die (stark böse)

Die Blutkluft ist ein weites Ödland aus steinigen Hochplataeus, toten Ebenen und kilometertiefen Schluchten, die sich unter dem roten Himmel in die verdorrte Erde graben und eine dieser Tiefen bildet das breite Flussbett dieser Ebene für den Blutfluss.
Die Blutkluft ist seit Angedenken der Zeit der Austragungsort des Blutkrieges zwischen den Dämonen des Abyss und den Teufeln von Baator. Manche behaupten sogar, dass diese Ebene einst ein Teil des Ödlandes der Verderbnis und Verzweiflung war, aber abgespalten wurde, als die Götter diesem ewigen Krieg müde wurden.

Die Blutkluft ist permanent über Portale mit dem Abyss und Baator verbunden und bildet von Zeit zu Zeit immer wieder Durchgänge zu anderen infernalischen Ebenen.


Clangor (schwach böse)

Clangor ist eine Ebene, die aus purem Eisen gebildet wurde, das an vielen Stellen mit Rost und Roststaub überzogen ist. Die hier beheimateten Goblinoide und Kobolde fechten eine ähnliche Schlacht wie den Blutkrieg aus und hin und wieder vermischen sich diese beiden Kämpfe zu einer wahrhaft großen Schlacht des Chaos und der Grausamkeit.

Die hier heimischen Gottheiten Hruggek, der Gott der Grottenschrate, Kurtulmak, der Gott der Kobolde, und Maglubiyet, der Gott der Goblins, unterhalten Portale, die von Clangor in den Abyss und nach Baator führen.


Ewige Höhlen, Die (stark böse)

Die Ewigen Höhlen sind ein einziger überwältigend großer Steinkomplex, der mit Tunneln, Schluchten, Kavernen und Höhlen jeglichen Ausmaßes durchzogen ist und hin und wieder von einem eisigen pfeifenden Wind durchjagt wird. Hier gibt es keinen Himmel und keine natürliche Lichtquelle erhellt die tiefe Düsternis, die diese Ebene wie ein schreckenerregendes Abbild des Unterreichs wirken lässt.

Auf dieser Ebenen finden sich die Seelen der Gedankenschinder, der Troglodyten und der Betrachter ein, um den Krieg, den sie zu Lebzeiten ausfochten, in dieses Reich zu tragen. Neben ihnen erhalten hier die Große Mutter, Ilsensine und Laogzed ihre göttlichen Herrschaftsgebiete und zahlreiche Portale bilden Übergänge zu anderen infernalischen Ebenen, allen voran zum Abyss.


Hammergrimm (schwach rechtschaffen/ schwach böse)

Hammergrimm ist eine düstere Ebene, die von Hoffnungslosigkeit und Pessimismus regiert wird und eine einzige riesige Festung mit kilometerdicken Mauern formt. In dieser und in den Höhlen unter der Oberfläche von Hammergrimm leben hauptsächlich Duergar, die einzig dafür arbeiten, ihre Schmiedekünste zu perfektionieren. Außerdem haben sich drei Gottheiten auf dieser Ebene niedergelassen: Duerra die Tiefe, Laduguer und Urdlen.

Auf Hammergrimm öffnen sich immer wieder zufällige Portale zum Ödland der Verderbnis und Verzweiflung, so dass die Ebene immer wieder von jagenden infernalischen Kreaturen heimgesucht wird. Zusätzlich existiert ein weiteres Portal von Urdlens Reich aus direkt in den Abyss.


Herz des Zorns (stark böse)

Das Herz des Zorns ist eine riesige ungestüme Wildnis, deren lebensfeindliche Ebenen von Stürmen, Unwettern und reißenden Bestien durchjagt werden. Klirrende Eistundren und ein unendliches blutiges Salzmeer umschlingen die Lande und haschen nach jedem, der es wagt, sie zu betreten. Neben unzähligen tierischen und rachsüchtigen Geistern haben sich hier die Gottheiten Auril, Malar, Talos und Umberlee niedergelassen.

Aus Umbelees Blutmeer verbindet sich ein Portal mit dem Schicksalsschlund.


Neun Höllen, Die (schwach rechtschaffen/ schwach böse)

Die Neun Höllen, die auch unter dem Namen Baator bekannt sind, stellen ein Reich des Hasses, der Intrigen und des absoluten Bösen dar. Anders als im Abyss herrscht hier eine strenge Ordnung und Hierarchie, die von allen dort lebenden Teufeln befolgt wird, wenn auch gleichsam jeder von ihnen stets danach strebt, seine eigene Position innerhalb dieser Hierarchie zu verbessern. Von der obersten Schicht Avernus ziehen die Teufel gegen ihre ewigen dämonischen Feinde in den Blutkrieg aus und hier landen zunächst auch alle Wesen und Seelen, die Baator betreten.
In den Neun Höllen leben keine Götter, allerdings steht jede der neun Ebenen unter der Herrschaft eines der Erzteufels Bel, Dispater, Mammon, Fierna/ Belial, Levistus, Glasya, Baalzebul, Mephistopheles und Asmodeus.

Viele Portale Baators reichen zum Ödland der Verderbnis und Verzweiflung und nach Clangor. Außerdem grenzt Avernus direkt an die Blutkluft und der Fluss des Blutes fließt durch alle neun Schichten dieser Ebene und verbindet sie auf diese Weise.


Nishrek (schwach böse)

Nishrek, die Heimatebene der orkischen Gottheiten, ist ein Ort der ewigen Schlachten zwischen den Kriegern der unzähligen dort hausenden Stämme, die nur in der Hoffnung geführt werden, dass der einäugige Gottvater Gruumsh den furchtlosesten und stärksten Stamm eines Tages als seine wahren Kinder auserwählt. Jeder Kämpfer, der in einer solchen Schlacht fällt, wird zu jedem Sonnenuntergang wieder auferstehen und erneut um die Gunst seines Gottes kämpfen. Gruumsh selbst verbringt die meiste Zeit in seiner uneinnehmbaren Eisernen Feste und kämpft hin und wieder scheinbar wahllos an der Seite des einen oder anderen Stammes oder gewährt den Armeen nach Laune vielleicht sogar Schutz in seiner Festung. Weitere orkische Gottheiten, die diese Ebene ihre Heimat nennen sind Bahtru, Ilneval, Luthic, Shargass und Yurtrus.

Auf Nishrek gibt es keine bekannten Portale, aber es kommt oft vor, dass die Ebene die Blutkluft streift und sich somit der ewige Blutkrieg für eine Weile mit den ewigen Schlachten der Orks von Nishrek vermischt.


Oberste Thron, Der (stark chaotisch/ schwach böse)

Auf einer weiten zerstörten Ebene, die von heulenden Winden gepeinigt wird, erhebt sich das Zentrum des göttlichen Reiches von Cyric: Die Scherbenburg, eine Burgruine gestohlen von einer anderen Ebene. Von hier aus spinnt der Prinz der Lügen wahnsinnige Pläne über seine planare Alleinherschaft und der ganze Oberste Thron ist durchdrungen von seinem verdrehten Verstand und seinen unvorhersehbaren Launen. Wetter und Magie spielen scheinbar verrückt und überall wird die Ödnis von Cyrics Lieblingen, den Heulern, durchstreift. Das Land selbst scheint jeden Eindringling vernichten zu wollen, der seinem Herren nicht unterwürfig ist.

Es sind keine Portale bekannt, die den Obersten Thron mit anderen Ebenen verbinden.


Ödland der Verderbnis und Verzweiflung (schwach böse)

Das Ödland der Verderbnis und Verzweiflung ist eine kahle und tote Wüste, deren vertrocknete Klippen, asch-schwarze raue Hügelkuppen und der stets mit dichten Wolken verhangene Himmel eine trostlose Herausforderung für jede Art des Lebens darstellen, das sich hier zu behaupten versucht. Neben den Teufeln und Dämonen, deren Blutkrieg hin und wieder auf diese Ebene überschwappt, finden man hier nur die grausamsten und zähesten Kreaturen vor, wie infernale Schreckenswölfe, Achaierai und riesige Höllenwespenschwärme. Die einzigen markanten Punkte dieser Ebene bilden die düsteren lebensfeindlichen Paläste der hier ansässigen Gottheiten Beshaba, Hoar, Loviatar, Talona und Tyrannos.

Das Ödland der Verderbnis und Verzweiflung streift von Zeit zu Zeit die Blutkluft und ist über ein Potal mit Hammergrimm verbunden.


Schicksalsschlund, Der (stark böse)

Ein riesiges schwarzes Meer aus Salzwasser, das scheinbar weder Oberfläche noch Grund besitzt, bildet den Schicksalsschlund. Hier ergießt sich der Fluss des Blutes nach seiner langen Reise durch die infernalischen Ebenen mitsamt allem Treibgut und allen Reisenden, die er mit fort reißen konnte. Aquatische Kreaturen wie Schreckenshaie, Riesentintenfische, Kou-Toa und Sahuagin sehen die bedrückende Wassermassen des Schicksalsschlundes als ihre Heimat an, ebenso wie die beiden Gottheiten Blibdoolpoolp und Sekolath.

Der Schicksalsschlund ist über Portale mit der Elementarebene des Wassers und einigen überfluteten Ebenen des Abyss verbunden. Ein weiteres Portal führt in das göttliche Reich der Umberlee im Herz des Zorns.

Faerûn-Zeit:
Heute ist der 20. Marpenoth 1387, Rittende des 2. Zehntages.
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