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Feature of the Month - Marpenoth / Oktober

Wie ihr wahrscheinlich alle wisst, entstehen die Jahreszeiten auf der Erde dadurch, daß die Sonne einmal weiter entfernt von Eurem Aufenthaltsort ist (im Herbst und im Winter) und im Frühling wieder näher kommt. Dies liegt daran, daß die Erdachse im Verhältnis zur Sonne leicht geneigt ist (in einem Winkel von ungefähr 23,5°). Die Erde "eiert" also um die Sonne herum, so, wie die Mittelachse eines sich drehenden Kreisels ja auch nicht immer ganz genau oben ist, sondern mal nach links und mal nach rechts schlingert. Diese im Vergleich zur Grösse der Sonne sehr winzige Bewegung macht gleich den Unterschied zwischen 30° und Sonnenschirmen und -3° und leichtem Schneefall aus!

Auch die Achse der Welt Toril muss also im Verhältnis zur Sonne geneigt sein, um Jahreszeiten zu ermöglichen.

Als der astrologische Anfang des Herbstes gilt die Tag-und-Nacht-Gleiche - wenn also der Tag exakt genauso lang dauert wie die Nacht. Dies ist tatsächlich nur einmal im Frühjahr und einmal im Herbst der Fall; man spricht dann von der sogenannten Equinox oder eingedeutscht Äquinoktium (lateinisch von "gleicher Nacht"). Nach der Frühlings-Equinox werden die Tage länger als die Nächte, und nach der Herbst-Equinox ist das Gegenteil der Fall.

Auf der Erde fallen diese Tage zwischen den 20.-22. März und den 21.-23.September (2007 ist es der 21. März und der 23. September). Diese Abweichung in den Tagen liegt auch daran, daß die Monate unterschiedlich lang sind, und daß sich die Neigung der Erdachse (bedingt z.b. durch den Einfluß anderer Planeten und der Gravitationskraft des Mondes) auch immer noch ein wenig verschiebt. Unser Kalender ist so aufgebaut, daß diese Verschiebungen mit eingerechnet werden (dafür gibt es die Schaltjahre), doch man kann dies daran bemerken, daß sich im Verlauf von vielen tausend Jahren die Sternbilder ändern, die typischerweise im Sommer oder im Winter sichtbar sind. (Orion und die Zwillinge sind z.b. Winter-Sternbilder, während Schütze und Skorpion Sommer-Sternbilder sind - heute. In 13.000 Jahren wird es umgekehrt sein.)

Auf Faerûn jedoch sind die Monate immer gleich lang, und so fällt die Herbst- und die Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche immer jeweils auf denselben Tag. Dennoch gibt es natürlich auch hier Schalttage, um die Verschiebungen in der Rotationsachse auszugleichen. Im Rückschluss heisst das, daß es neben Toril noch andere Planeten in diesem Planetensystem geben muss, denn das "Geeiere" der Rotationsachse kommt wie gesagt durch die Anziehungskraft anderer Planeten und des Mondes zu stande.

Auf der Erde sind die steinernen Menhire und frühzeitlichen Steinkreise ebenso wie z.b. die Ausrichtung der ägyptischen Pyramiden an bestimmten Stern-Positionen Zeugen dafür, wie schnell die Menschen erkannt haben, daß die Tages-Längen in jedem Jahr abhängig von der Stern- und der Sonnen-Position abnehmen und zunehmen. Die Equinox ebenso wie die Sonnenwenden (das sind die Tage mit der längsten Nacht bzw. dem längsten Tag) galten den frühen Menschen als heilige, ganz besondere Tage. Dies drückt sich auch in den heidnischen Feiertagen zu diesen Zeitpunkten aus, nämlich Ostara, Mittsommer, Mabon und Jul - oder Ostern, (Sommer-sonnenwende), Erntedank und Weihnachten im späteren christlichen Kontext.

Faerûn-Zeit:
Heute ist der 22. Eleint 1387, Selûnestag des 3. Zehntages.
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