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Rollenspiel - Interaktion & Schauspielerei

Wozu ist ein Rollenspiel nun gut? Ganz einfach - mit einem Rollenspiel versucht eine Gruppe, ein Problem zu lösen. Dabei steht nicht stures Töten von Monstern im Vordergrund (wie man es häufig bei Computer-"rollen"spielen erlebt), sondern das Zusammenspiel aller, um das gegebene Hindernis zu überwinden.

Die verschiedenen Charaktere der Spieler müssen also zusammen arbeiten, um gemeinsam das Problem aus der Welt zu schaffen. Idealerweise fordert ein Abenteuer dabei alle Charaktere gleichermaßen und schweisst sie zusammen, so daß sie auch in Zukunft miteinander weitere Abenteuer erleben wollen.
Rollenspiel ist damit ein sehr soziales und kommunikatives Spiel. 
Es trainiert nicht nur soziales Verhalten, sondern auch Interaktion, Kommunikation und Zusammenarbeit. Je nachdem, welches Problem zu lösen ist, werden auch logische oder mathematische Fähigkeiten dringend benötigt!

Darüber hinaus fordert und fördert Rollenspiel die Fantasie. Habt Ihr Euch schon einmal eine ganze Welt vorgestellt, einzelne Kulturen, Sprachen, Bauten und Lebensweisen? Auch das ist Rollenspiel und unabdingbar für das Zurechtkommen in der den Spielern vielleicht noch teilweise unbekannten Welt, die sie mit einem Rollenspiel betreten. Rollenspiel fördert daher Verständnis und Einsichten in andere Denkweisen, die Prioritäten und Handlungsweisen Anderer - und mit jedem Charakter kann man selbst seine Art der Auffassung ein wenig verändern. Rollenspiel macht daher geistig beweglich und fördert auch Voraussicht und Diplomatie.

Der Weg, um all das zu erleben, ist schlicht und ergreifend : ein wenig Schauspielerei. Stellt Euch vor, ihr hättet eine wirklich schwere Verletzung am Knie. Natürlich könnt Ihr mit dem Bein nicht mehr auftreten. Dazu vielleicht ein hindernder, provisorischer Verband oder sogar das noch fliessende Blut - das macht nicht gerade gut gelaunt. Ihr könnt vielleicht nicht nach Hause oder wärt auf Hilfe angewiesen, um von dort weg zu kommen, wo Ihr gerade seid. Vielleicht braucht Ihr sogar eine Krücke? 
Wenn jetzt noch ein weiteres Problem dazu kommt, wie z.B. ein dunkel gekleideter Jemand, der Euch merkwürdig ansieht und immer näher kommt - was würdet ihr dann tun?
Mit einem Rollenspiel-Charakter könnt Ihr diese Entscheidung jedesmal anders treffen. Ein eher ängstlicher Char würde unter Umständen forthumpeln und sich schnell verstecken - ein anderer vielleicht hilfesuchend umsehen; ein naiver Char würde den dunkel Gekleideten vielleicht um Hilfe bitten, und ein leicht reizbarer den Jemand einfach nur anschnauzen - es liegt ganz an Euch.

> Rollenspiel-Theorien

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